Reisetagebuch: Yosemite National Park | USA Roadtrip

Nach einem Stop in Santa Cruz, wo ich bei einem Freund übernachten durfte, ging es für mich weiter. Nicht (wie die meisten) an der Küste entlang, sondern in die wilde Natur von Kalifornien. Der nächste Stop auf meiner Liste: der bekannte Yosemite National Park!

Meine Airbnb Mitbewohner in San Francisco haben viel vom Yosemite National Park erzählt. Ich hatte entsprechend viele Ideen im Kopf, als es endlich losging – und das, obwohl ich mich vorher kaum informiert hatte. Hiken, Natur, eventuell Bären sehen…die beiden aus dem Airbnb haben so viel erzählt, dass ich voller Motivation Richtung Yosemite gefahren bin. Ich wusste aber, dass es zeitlich knapp wird, da ich am Reisetag erstmal in meinem Motel einchecken musste und es danach einfach zu spät war für viel Action.


Den Annual Pass für alle National Parks hatte ich schon vorher besorgt – da man auf dem Pass zwei Namen eintragen kann, habe ich den von einem Kollegen gekauft, der eher im Jahr schon in Kalifornien unterwegs war und den Pass nicht mehr brauchte. Daher konnte ich morgens früh aus dem kleinen Dorf Oakhurst losfahren – der erste Weg ging zum Infopoint, der sich noch im Dorf befindet. Leider wurde mein Plan einer ausführlichen Wanderung direkt zerstört. Meine Planung war etwas zu knapp, ich musste am gleichen Abend in Nevada im nächsten Motel einchecken um mir das Death Valley anzuschauen. Das hat man davon, wenn man zu viel in einer begrenzten Zeit sehen möchte! So war zwar keine Zeit für eine Wanderung, aber immerhin für eine ausgiebige Tour im Mietwagen durch den Park.

Gemeinsam mit der netten Dame vom Infopoint habe ich eine Route durch den Yosemite National Park geplant. So konnte ich immerhin die Dinge sehen, die ich unbedingt sehen wollte – und hatte genug Gelegenheiten, anzuhalten und Fotos zu machen. Den Rest des Tages habe ich entsprechend viel im Auto gesessen, aber auch oft genug die Aussicht genießen können. Im Yosemite National Park ist mir mal wieder bewusst geworden, wie klein wir Menschen doch eigentlich sind, im Vergleich zu dieser riesigen und wundervollen Welt. Ich liebe das Gefühl!

Roadtrip durch den Yosemite National Park, Kalifornien, USA

Am späten Nachmittag habe ich den National Park dann auf der anderen Seite wieder verlassen. Ich bin von Oakhurst aus erst in den Norden gefahren, um so viel wie möglich von der Natur zu bestaunen und habe den Park dann durchquert. Leider hatte ich noch eine ziemliche Strecke vor mir und war entsprechend froh, als ich endlich im nächsten Motel angekommen bin.

Vor Antritt der Reise habe ich mir überhaupt keine Gedanken um den Yosemite Park und diesen Teil des Trips gemacht. Dann habe ich Fotos von möglichen Wanderungen gesehen und gedacht, dass ich das auch unbedingt machen will. Am Ende hat die Zeit dafür einfach nicht gereicht, und ich konnte nur durchfahren, die Aussicht genießen und beschließen, dass ich auf jeden Fall noch einmal wiederkomme. Dann aber mit deutlich mehr Zeit und meinen Wanderschuhen im Gepäck!

Comments

One response to “Reisetagebuch: Yosemite National Park | USA Roadtrip”

  1. […] dem Trip durch den Yosemite National Park ging es am nächsten Tag mit dem nächsten Highlight weiter: Death Valley stand auf dem Plan! Im […]

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