Nach dem Trip durch den Yosemite National Park ging es am nächsten Tag mit dem nächsten Highlight weiter: Death Valley stand auf dem Plan! Im Gegensatz zum Yosemite Park, den ich vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte, war Death Valley für mich ein absolutes Muss. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: irgendwie hatte ich etwas komplett anderes erwartet. Aber cool war es trotzdem!
Death Valley – ein Tag in der Wüste
Wie jeden Morgen während des Roadtrips ging es relativ früh aus dem Bett, denn: wer viel sehen will, muss dafür eben auch mal früh aufstehen. Und bei dem, was ich mir für die drei Wochen alles vorgenommen haben, bleibt einem sowieso nichts anderes übrig. Deswegen ab ins Auto und schon ging es los! Ich war definitiv nicht alleine mit dieser Idee, der kleine Ort mitten im Nirgendwo, in dem ich mir ein Motel gesucht hatte, schien bei Touristen beliebt zu sein. Und das, obwohl es hier außer ein paar Motels und den ersten Casinos (Vorboten für Las Vegas?) nicht viel gab.
Schon am Abend vorher habe ich mir Death Valley noch einmal im Reiseführer und online angeschaut und eine Route zusammen gebastelt. Der erste Stop ist Dante’s View. Ich bin mit dem Auto so hoch wie möglich herangefahren, um die Aussicht zu genießen. Natürlich habe ich ein paar Fotos gemacht und noch kurz die Ruhe genossen, bevor immer mehr Touristen angekommen sind. Schnell wieder ins Auto also, um den Menschenmengen voraus zu sein!

Danach ging es für mich weiter zum Zabriskie Point. Dabei habe ich deutlich gemerkt, dass ich zwar früh aufgebrochen sind, mittlerweile aber mehr Touristen unterwegs sind. Denn es wurde immer voller! Trotzdem habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Aussicht zu genießen bevor ich zum nächsten Stop weitergefahren bin.
Badwater Basin
Der nächste Stop war dann auch direkt mein Highlight im Death Valley: das Badwater Basin! Das kommt dem, was ich mir unter dem Death Valley vorgestellt habe, tatsächlich auch am nächsten. Obwohl es super warm war, war ich kurz ein wenig enttäuscht – ich hätte noch eine viel krassere Hitze erwartet. Schlimm fand ich es aber eigentlich nicht, denn auch so wurde mir schon ziemlich warm und ich war froh, genug Wasser im Auto zu haben. Aber ich wusste auch: weil ich gerade noch recht früh unterwegs war, werden mich in Las Vegas nachmittags vermutlich höhere Temperaturen erwarten. Irgendwie wäre es schon cool gewesen, hier den heißesten Punkt der Reise zu erreichen, aber immerhin regnet es nicht. Meine Mutter war nämlich schon zwei Mal im Death Valley und beide Male hat es hier geregnet, was eigentlich so gut wie nie vorkommt (und darum so gar nicht der Vorstellung entspricht).


Für mich war das Badwater Basin dann auch der längste Stop meiner Tour. Nach einer kleinen Runde um die Aussicht auf die Salzfläche zu genießen, ging es wieder zum Auto. Auf dem Rückweg Richtung Furnace Creek bin ich noch ein oder zwei Mal angehalten, um noch einmal die Aussicht zu bewundern. Beim Furnace Creek war es dann auch endlich Zeit für eine kalte Cola und ein Eis. Eine willkommene Abkühlung, da mein Wasser mittlerweile auch Badewannentemperatur erreicht hatte.
Nach der Pause habe ich noch einen Stop bei den Death Valley Sand Dunes eingelegt. Und auch das ist irgendwie genau das, was ich mir vorab unter Death Valley vorgestellt habe. Verrückt nach so einer langen Planungsphase endlich hier zu stehen!

Zeit für Las Vegas
Die Fahrten zwischen den verschiedenen Aussichtspunkten haben einige Zeit in Anspruch genommen – nicht nur, weil man teilweise recht weit fahren muss, sondern vor allem, weil es immer voller geworden ist. Deswegen bin ich langsam Richtung Las Vegas aufgebrochen, um rechtzeitig im Hotel zu sein und abends noch auf den Strip zu gehen. Auf dem Weg aus dem Death Valley habe ich aber noch einen kurzen Zwischenstop an der Leadfield Ghost Town eingelegt. Ziemlich cool, so einen verlassenen Ort zu sehen – vor allem, weil trotz der vielen Touristen im Death Valley hier kaum jemand unterwegs war.

Wart ihr schon einmal im Death Valley unterwegs?


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