Endlich wieder auf Reisen! Nach über 7 Monaten in NYC war es endlich wieder so weit: ich schließe meine Zeit in den USA mit einem Roadtrip durch Kalifornien, Nevada und Arizona ab – mit Abstecher nach Hawaii am Ende! Ich habe mich ewig davor gedrückt, diesen Post zu schreiben, weil ich einfach nicht wollte, dass die Reise schon vorbei ist. Aber in diesem Blog nehme ich euch mit auf den ersten Stop des Roadtrips: nach San Francisco!
San Francisco Tag 1 – Coit Tower & Pier 39
Nach einem langen Tag in verschiedenen Flugzeugen, Flughäfen, Zügen und Bussen bin ich erst richtig spät in San Francisco angekommen, und habe darum außer Essen nicht mehr viel getan. Weil ich die letzten Wochen in New York irgendwie ständig unterwegs war, hatte ich vorher nicht viel Zeit, mich auf die Reise vorzubereiten, also wurde abends im Airbnb der Laptop angeschmissen und Pinterest durchforstet. Da gab es natürlich ausreichend Tipps und Ideen für den ersten richtigen Tag in San Francisco!


Angefangen habe ich wie immer: nach der Fahrt mit der Tram zum Union Square bin ich erstmal ein bisschen planlos durch die Straßen gelaufen. Erst durch China Town, danach zum Coit Tower um die Aussicht zu genießen. Leider habe ich vergeblich nach der bekannten Papageienkolonie Ausschau gehalten, die hier angeblich nicht zu übersehen ist. Am Pier 39 konnte ich dann aber immerhin noch Seelöwen beobachten. Den Rest des Tages habe ich dann auch noch in der Stadt verbracht, bis ich nach dem Abendessen wieder ins Airbnb zurückkehre. Hier habe ich noch die Mitbewohner für die nächsten Tage kennengelernt, die schon am Ende ihrer Reise sind und jede Menge Tipps für mich hatten. Genug Ideen für die nächsten Wochen also!

Tag 2 – Alcatraz, Lombard Street & Painted Ladies
Für den zweiten Tag in San Francisco stand das Programm schon eine Weile fest, denn ich habe schon vor einiger Zeit Tickets für Alcatraz gebucht. Ich bin mit einem der ersten Boote am Morgen auf die Gefängnisinsel gefahren, um dort noch relativ in Ruhe alles anschauen zu können. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, da ich kaum warten musste und überall wenig Leute unterwegs waren. Am Ende meines Besuchs waren die Schlangen deutlich länger, ich konnte aber direkt aufs Boot und zurückfahren. Obwohl die Sonne die ganze Zeit geschienen hat, war mir übrigens kalt – nach wochenlangen Höchsttemperaturen von bis zu 40 Grad in New York, fühlen sich 15 bis 20 Grad richtig kalt an. Bevor ich zur nächsten Sehenswürdigkeit gefahren bin, habe ich mir deswegen erst einmal eine Jacke gekauft.


Danach ging’s zum Mittagessen noch einmal zum Pier39, wo ich erstmal von einem kleinen Vogel angegriffen wurde. Der hätte wohl gerne mehr von meinem Burger gehabt…zum Glück ist der Schreck beim Beobachten der entspannten Seelöwen in der Sonne schnell vergessen. Nach der Mittagspause bin ich mit dem Cable Car zur Lombard Street gefahren. Ich hatte einen Sitzplatz, irgendwie hat es mich schon gereizt, auf dem Trittbett mitzufahren, aber…beim nächsten Mal vielleicht. Obwohl ich die Lombard Street echt cool fand, war es eine ganz schöne Herausforderung, ein Foto davon zu machen. Am Ende habe ich mich geschlagen gegeben und mir vor allem die Autos angeschaut, die hier entlangfahren.

Eigentlich stand danach noch die Golden Gate Bridge auf dem Plan, allerdings wurde die Zeit für diesen Tag schon langsam knapp. Statt im Eilschritt durch den Park zu laufen, habe ich darum den Bus genommen um mir die Painted Ladies anzuschauen. Zum Glück gab es eine Parkbank, auf der ich mich kurz ausruhen und die Abendsonne genießen konnte. Ich bin zwar in New York auch viel gelaufen, aber in San Francisco war ich noch einmal deutlich mehr zu Fuß unterwegs. Aber so entdeckt man eine Stadt auch einfach am besten!

Tag 3 – Golden Gate Bridge & Sausalito
Der dritte Tag in San Francisco startete erstmal nebelig. Zum Glück hatte ich schon eine Jacke gekauft, ansonsten hätte ich wirklich gefroren – denn heute stand eine Fahrradtour über die Golden Gate Bridge bis nach Sausalito auf dem Plan. Das Fahrrad habe ich mir direkt am Pier39 ausgeliehen, und von dort aus bin ich los geradelt.

Trotz Nebel war die Aussicht grandios – und die Fotos die ich hier gemacht habe, gehören zu meinen liebsten Erinnerungsbildern der Reise. Am Ende der Golden Gate Bridge geht es zum Glück vor allem bergab bis nach Sausalito, sodass ich es beim treten ein wenig ruhiger angehen lassen kann. Vor allem, weil auf dieser Seite die Sonne rausgekommen ist, und es ordentlich warm wird! Nach einer Pause in der Sonne habe ich mich dann für die Fähre zurück entschieden, statt zurück zu fahren. Ich hätte wirklich keine Lust gehabt, den ganzen Berg bis zur Brücke wieder hochzufahren…
Abgeschlossen habe ich den letzten Tag in San Francisco dann in einer Bar mit toller Aussicht über die Stadt, nämlich beim Marriott Hotel. Obwohl ich nur drei Tage in San Francisco unterwegs war, ist mir der Abschied dieses Mal schwerer gefallen, als gedacht. Vielleicht, weil ich mich gerade erst von New York verabschieden musste und zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, wohin es mich nach der Reise verschlagen würde?

Wart ihr schon einmal in San Francisco? Wie hat es euch dort gefallen?


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