Reisetagebuch: Orange County & Disneyland | USA Roadtrip

NachLas Vegas und dem Grand Canyon stand mit dem nächsten Roadtrip-Stop ein absolutes Highlight auf dem Plan, denn: in Orange County durfte ich wieder ein paar Tage bei Freunden übernachten. Und damit nicht genug: wir wollten auch noch gemeinsam ins Disneyland Anaheim und den exklusiven Club33 besuchen.

Beim Planen der Reise stand Disneyland eigentlich nicht mal ganz oben auf der Bucket List – ich fand die Eintrittspreise einfach zu hoch, und irgendwie dachte ich mir, wird es vermutlich ähnlich sein zu Disneyland Paris. Ich wollte eigentlich lieber mehr Zeit für Natur und Städte haben, die ich mir zuhause weniger leicht anschauen kann. Aber dann haben die Freunde, bei denen ich unterkommen konnte, auf einmal gesagt, dass sie über einen Bekannten eine Reservierung im Club33 klarmachen konnten. In Anaheim befindet sich dieser Privatclub mitten im Park, und die Tickets um in den Park zu kommen sind in der Reservierung enthalten. Ziemlich cool!

Orange County – zu Besuch bei Freunden 

In Orange County gibt es mit Sicherheit jede Menge zu tun – aber nach der langen Fahrt von Las Vegas war ich vor allem erst einmal platt. Zum Glück haben die Freunde hier einen Pool am Haus, und genau dort habe ich den Rest des Tages verbracht! Abends haben wir gemeinsam gegrillt, und sind danach dann doch noch für ein paar Bier in die Stadt gefahren. Ziemlich ruhig und entspannt alles, aber genau das richtige nach der ganzen Fahrerei in den letzten Tagen.

Am nächsten Tag, einem Samstag, wurde mir dann die Gegend gezeigt. Wir sind unter anderem mit Fahrrädern am Newport Beach entlang geradelt, haben die Sonne genossen und einfach nicht viel gemacht. Zum Mittagessen haben wir uns die leckersten Burritos geholt, die ich bisher gegessen habe. Und weil wir uns irgendwie alle noch einmal ausruhen wollten, bevor wir den kompletten nächsten Tag im Disneyland verbringen, ging es dann auch schon zurück nach Hause für ein paar Stunden am Pool und noch einmal grillen auf der Terrasse.

Disneyland Anaheim

Disneyland Anaheim & Club 33 

Club33 ist eine Art Privatclub im Disneyland Anaheim, und war lange ein gut gehütetes Geheimnis der Mitglieder. Denn nur, wenn man Mitglied im Club ist, kann man einen Tisch fürs Mittag- oder Abendessen reservieren. Durch Social Media und Co ist das Ganze allerdings etwas bekannter geworden, gerade weil hier auch viele prominente Menschen essen, wenn sie einen Tag im Disneyland verbringen möchten. Und man kann auch nicht einfach so Mitglied werden: nach schriftlicher Bewerbung kommt man erstmal auf die Warteliste (Stand 2016: etwa 5 Jahre) und darf dann die Aufnahmegebühr von $ 25.000 (Stand 2016) zahlen. Danach fallen jährliche Mitgliedsgebühren an (Stand 2016: $10.000), und dann kann man endlich einen Tisch reservieren. Das Essen und die Getränke muss man aber natürlich trotzdem noch einzeln zahlen, dafür kann man aber bei jeder Reservierung umsonst ins Disneyland.

Die Reservierung haben die Freunde via via bekommen, deswegen waren wir alle ein wenig aufgeregt, ob es klappt. Wir haben uns den Dresscode genau angeschaut und zur Sicherheit lange Hosen mitgenommen, obwohl es draußen super warm war – aber lieber schwitzen als die Reservierung nicht wahrnehmen können! Wir haben direkt mal die Early Admission ausgenutzt und haben pünktlich um 10:00 Uhr morgens schon das California Adventure betreten. Nach etwa einer Stunde sind wir dann aber in den Hauptpark gewechselt.

Dort haben wir die Zeit bis zum Mittagessen noch ein bisschen genutzt und verschiedene Attraktionen ausprobiert. An sich hat auch alles Spaß gemacht, bis auf das Riesenrad vielleicht (da ist uns allen schlecht geworden). Danach ging es leicht nervös zur Tür von Club33. Nach dem Anklopfen öffnete sich eine kleine Klappe und wir mussten unsere Ausweise vorzeigen. Danach durften wir in den kleinen Innenhof eintreten, in dem auch noch mal gecheckt wurde, ob wir dem Dresscode entsprechen. Und wir haben schon mal den ersten Drink bekommen und heiße Tücher, die wir gerne genutzt haben um uns ein wenig frisch zu machen. Nach einem halben Tag im Disneyland war das wirklich nötig!

Das Essen war dann ziemlich gut und vor allem ziemlich fancy. Zwei Ober sind die ganze Zeit um uns herumgewuselt, und haben mir zum Beispiel auch eine dunkle Stoffserviertte gebracht, weil ich eine schwarze Hose anhatte. Die durfte ich mir dann nicht einmal selbst auf den Schoß legen, auch das wurde für uns erledigt. Irgendwie ziemlich verrückt, in einer Minute noch in einem heißen, überfüllten Freizeitpark zu stehen und im nächsten in einem kühlen Luxusrestaurant zu sitzen!

Nach dem Essen sind wir noch kurz weiter in den Park, aber irgendwie waren wir alle voll und etwas fertig. Deswegen haben wir uns irgendwann auf den Rückweg zum Haus gemacht, uns dort auf die Couch gesetzt, Pizza bestellt und den Abend mit einem Film ausklingen lassen. So ein verrückter Tag! Und auch schon wieder der letzte Abend in Orange County, bevor es für mich weiterging nach San Diego.

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Datenschutzerklärung

Diese Website verwendet Cookies, um dir die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und erfüllen Funktionen wie das Wiedererkennen bei einem erneuten Besuch unserer Website. Außerdem helfen sie uns dabei zu verstehen, welche Bereiche der Website für dich besonders interessant und nützlich sind.

Die komplette Datenschutzerklärung der Website findest du hier.