Reisetagebuch: ein Wochenende in Kopenhagen

Das schönste an so einem Auslandssemester ist, dass man viel Zeit zum Reisen einplanen kann – um sich das Land, in dem man gerade viel Zeit verbringt, noch einmal ganz anders anzuschauen. Für mein Geburtstagswochenende in Dänemark habe ich mich darum dazu entschieden, nach Kopenhagen zu fahren. Für mich war es das erste Mal in Kopenhagen seit ich nach Herning gezogen bin, und ich hatte richtig Lust auf ein Wochenende dort!

Generell war ich nur einmal als Kind in Kopenhagen und konnte mich gar nicht an die Stadt erinnern. Ich muss damals ungefähr 6 oder 7 gewesen sein (im gleichen Urlaub war ich auf jeden Fall noch zu jung, um den Legoführerschein im Legoland zu machen, und bitter enttäuscht), also kein Wunder, dass sich Kopenhagen wie ein völlig neues Reiseziel für mich angefühlt hat! Zum Glück kann man von Herning aus mit dem Bus nach Kopenhagen fahren. Das ist deutlich budgetfreundlicher als der Zug, und dauert auch nicht wirklich viel länger. In etwa vier Stunden habe ich es nach Kopenhagen geschafft und bin vom Bahnhof aus zu meinem Hotel gefahren.

Einen richtigen Plan, was ich alles machen möchte, hatte ich eigentlich nicht. Mein Hotel lag recht zentral, deswegen bin ich erstmal in die Stadt gelaufen um zu schauen, was es dort so zu entdecken gibt. Nach einem frühen Abendessen im Hardrock Café bin ich am ersten Abend wieder früh ins Hotel zurück gefahren, da ich ziemlich fertig war. Im November wird es ja auch recht schnell dunkel, und ich wollte mir die Stadt lieber am nächsten Tag bei Tageslicht anschauen.

Sightseeing in Kopenhagen

Den Samstag in Kopenhagen habe ich dann irgendwie ein bisschen chaotisch verbracht – teilweise zu Fuß und teilweise auf dem Fahrrad bin ich kreuz und quer durch die Stadt gefahren, und habe mir verschiedene Sehenswürdigkeiten angeschauen. Angefangen habe ich auf dem Christianborgs Turm, um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Natürlich durften auch ein Abstecher zur kleinen Meerjungfrau und nach Nyhavn nicht fehlen, genau wie ein bisschen Zeit um durch die Geschäfte zu bummeln. Außerdem wollte ich unbedingt noch bei Christiania vorbeischauen, um mir das Ganze einmal anzusehen.

Obwohl ich eine wunderschöne Zeit in Kopenhagen hatte, hat es sich für mich so angefühlt, als ob ich nicht viel gesehen habe – ehrlich gesagt war das Wetter zwischendurch ziemlich blöd, und ich habe mehr Zeit im Hotel und in Cafés verbracht, als mir normalerweise lieb ist. Aber so war es zumindest ein ganz entspanntes Geburtstagswochenende, in einem Hotel das sich für meine Studentenverhältnisse richtig luxuriös angefühlt hat.

Am Sonntag habe ich dann irgendwie nicht mehr viel gemacht, außer in aller Ruhe zu frühstücken – denn ich musste ja wieder vier Stunden mit dem Bus zurück nach Herning. Schade, dass so ein Wochenende dann am Ende doch immer so schnell vorbei ist!

 

Kommentar zu „Reisetagebuch: ein Wochenende in Kopenhagen“

  1. […] ist und ihr zum ersten Mal seit der Anreise über 2 Stunden Fahrzeit vor euch habt. Außerdem hat Kopenhagen einfach unglaublich viel zu bieten: von den bekannten Sehenswürdigkeiten wie der kleinen […]

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