Eine Woche auf Hawaii – um genau zu sein O’ahu – war der Höhepunkt meiner Reise durch den Westen der USA. Nach drei Wochen in denen ich höchstens drei Nächte an einem Ort verbracht habe, habe ich mich sehr auf eine ganze Woche im selben Hotel gefreut. So gerne ich auch Rundreisen mache, ab und zu brauche sogar ich eine Pause vom ständigen Kofferpacken und Weiterziehen! Deswegen hatte ich mir für die eine Woche auf O’ahu auch nicht so viel vorgenommen.
Tag 1: Anreise aus LA & erste Eindrücke
Aber angefangen hat diese Reise nicht auf Hawaii, sondern in LA. Und das viel zu früh Morgens – ich habe ein bisschen verschlafen und war entsprechend gestresst auf dem Weg zum Flughafen. Aber ich habe es geschafft, ein bisschen auf den letzten Drücker, das war wirklich gar nichts für mich. Dafür hatte ich dann aber im Flugzeug 6 Stunden Zeit, mich wieder zu entspannen, noch ein bisschen zu dösen und mich dann endlich auch auf Hawaii zu freuen. Natürlich war das Wetter bei der Ankunft direkt fantastisch. Ich habe auf die obligatorischen Blumenkränze zur Begrüßung verzichtet, weil mir das einfach zu teuer war – schon ein bisschen schade, als ich einmal da war. Mit dem Taxi ging es dann vom Flughafen aus zum Hotel, was irgendwie super lange gedauert hat. Dafür konnte ich direkt auf mein Zimmer, obwohl ich eigentlich noch zu früh dran war. Glück gehabt!
Nach einer kurzen Pause im Zimmer habe ich dann erstmal meinen Bikini aus dem Koffer geholt und habe mich auf den Weg zum Strand gemacht. Waikiki Beach war nur wenige Minuten laufen von meinem Hotel entfernt, perfekt also für den ersten Nachmittag auf Hawaii. Natürlich mit viel Sonnencreme, und trotzdem einem leichten Sonnenbrand. Die nächsten Tage musste ich also im Schatten verbringen. Zum Abendessen habe ich mir dann noch ein Restaurant direkt am Strand gesucht und bin früh ins Bett gegangen. Der Tag war definitiv lang genug, und ich hatte ja noch eine ganze Woche vor mir um die Insel zu erkunden!

Tag 2: Einfach nur Strand
Eigentlich hatte ich schon richtig Lust darauf, die Insel zu erkunden – habe mich dann aber doch erstmal für einen tag am Waikiki Beach entschieden. Das Hotel hatte zwar auch einen Pool, der wurde aber irgendwie gar nicht genutzt, weil das Meer direkt vor der Tür liegt. Für mich trotzdem ideal, denn der Pool lag komplett im Schatten und wenn mir die Sonne zu viel wurde, konnte ich mich immer noch an den Pool legen. Den Strandtag habe ich dann aber nicht nur zum entspannen genutzt, sondern auch geplant, was ich in den nächsten Tagen auf Hawaii noch so machen möchte.
Tag 3: Honolulu, Para Sailing & Waikiki Beach
Am dritten Tag habe ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück in einem bekannten Waffelladen um die Ecke erst einmal auf den Weg gemacht, um Honolulu zu erkunden. Mein Hotel lag ziemlich nah am Stadtzentrum, erst wollte ich mir aber nur das Viertel um das Hotel herum anschauen, denn: um 11 Uhr hatte ich schon etwas anderes geplant. Es ging zum Parasailing! Deswegen blieb nur Zeit für den Iolani Palace und das Hawaii State Capitol, bevor ich am Hafen sein musste. Ich war ziemlich nervös, obwohl ich vorher unbedingt zum Parasailing wollte.


Mit einer Gruppe von insgesamt 10 Leuten ging es auf das Boot. Immer zwei Leute sind gleichzeitig für etwa 5 Minuten ca. 50 Meter über dem Meer geflogen, bevor die nächsten dran waren. Natürlich haben wir erst einmal Schwimmwesten bekommen, und wirklich schwer sah es auch nicht aus. Als ich endlich dran war, ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Die Aussicht war grandios, und natürlich hat es auch Spaß gemacht, als das Boot kurz langsamer gefahren ist und ich plötzlich im Wasser war, bevor es wieder hoch hinaus ging. Das Parasailing hatte ich übrigens als Angebot über Groupon gebucht, dort war es nur etwa halb so teuer wie auf anderen Websites, obwohl ich genauso lange hinter dem Boot herfliegen konnte. Ein wenig Recherche hat sich also definitiv gelohnt!

Irgendwie war mir das dann aber auch genug Action für einen Tag. Den Nachmittag habe ich deswegen wieder am Waikiki Beach verbracht. Und weil ich mich inzwischen entschieden habe, in diesem Urlaub keinen Surfkurs mehr zu machen, habe ich mir noch einen Schwimmreifen für Kinder gekauft. Immerhin ein kleiner Trost, denn am Waikiki Beach sind die Wellen ziemlich hoch und so konnte ich davon trotzdem noch ein bisschen profitieren. Auch der Rest des Tages ist dann eher entspannt verlaufen, mit Abendessen und Bierchen direkt am Strand.
Tag 3: Lanikai Beach
Nach dem Essen habe ich dann noch ein bisschen recherchiert und meine Pläne für den dritten Tag auf Hawaii gemacht: Lanikai Beach! Auch, wenn ich viel Zeit am Strand verbringen wollte, musste es ja nicht jeden Tag Waikiki Beach sein. Ich bin mit dem Bus hingefahren, das war eigentlich ganz leicht. Da es am Lanikai Beach keine Hotels oder Restaurants gab, war es eher ruhig und ich war teilweise quasi alleine am Strand. Nachdem ich meine Snacks aufgegessen habe, wurde es dann aber auch schon wieder Zeit für den Rückweg zur Bushaltestelle um zurück nach Honolulu zu fahren. Abendessen gab es dieses Mal im Ala Moana Center, natürlich nicht ohne einen kurzen Shopping Trip. Also alles in allem wieder ein sehr entspannter Tag!


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